Tagesbetreuung im Gartenstübchen

„Solange besser möglich ist, ist gut nicht gut genug“.

 

 

Seit Jahrzehnten arbeitet der Seniorensitz am Hegen nach diesem Leitsatz. Uns ist es wichtig, dass sich Bewohner bei uns wohl fühlen und trotz der kognitiven Einschränkungen ihre feste und individuelle Tagesstruktur finden.

Durch Vermittlung der Orientierung, routinierte Tagesabläufe, Vermeidung der Reizüberflutung und Findung neuer Interessen, gelingt es den Senioren mit erhöhtem Unterstützungsbedarf den roten Faden zu verfolgen und sich sicher zu fühlen.

 

Hierzu hat der Hegen ein besonderes Konzept, die Tagesbetreuung im Gartenstübchen.

Die Örtlichkeit bietet Platz für 25 Senioren, die eine besondere Betreuung benötigen. Die vor Ort anwesenden Betreuungskräfte gestalten einen individuellen Tagesablauf, der sich speziell nach den Wünschen der Bewohner richtet.

 

Der Tag im Gartenstübchen beginnt bereits um 07.30 Uhr morgens mit gemeinsamen Eindecken und dem Frühkaffee.

Das gemeinsame Frühstück hat nicht nur zum Ziel, die selbstständige Handlungsweise zu fördern, viel mehr hat es zum Ziel die sozialen Kontakte zu knüpfen und aufrecht zu erhalten und ein Teil der Gemeinschaft zu sein.

Nachdem gemeinsam der Frühstückstisch abgeräumt wurde, wird der Raum für die Gruppenaktivität vorbereitet, und auch hier geht die Betreuungskraft individuell nach den vorhandenen Fähigkeiten der Bewohner und gestaltet die Betreuung ressourcenorientiert.

Um 12.30 Uhr nach dem gemeinsamen Mittagessen werden die Bewohner zur Mittagsruhe auf die Wohnbereiche begleitet um zum Nachmittag wieder erholt und ausgeruht an dem Tagesgeschehen im Gartenstübchen teilzunehmen.

 

Das Krankheitsbild Demenz ist vielseitig und kompliziert, es erfordert jede Menge Geduld und Feingefühl, jede Menge Professionalität und Kreativität. Und genau deshalb ist das Gartenstübchen der richtige Ort zur Förderung und Erhaltung der noch vorhandenen Selbstständigkeit und der kognitiven Fähigkeiten.